Das Studium bei der Bundeswehr bedeutet, dass du als Offizierin oder Offizier auf Zeit an einer der beiden Hochschulen der Bundeswehr studierst, vollständig finanziert vom Staat und mit einem monatlichen Gehalt. Du erwirbst einen anerkannten akademischen Abschluss (Bachelor oder Master) und verpflichtest dich im Gegenzug zu einer Dienstzeit von mindestens zwölf Jahren nach dem Studium.
Key Takeaways
📚 Das Studium bei der Bundeswehr ist kostenlos, Studiengebühren, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen.
💶 Während des Studiums verdienst du als Offiziersanwärter ein monatliches Bruttogehalt von rund 1.500 bis über 3.000 Euro, je nach Dienstgrad und Dienstzeit.
🎓 Studienorte sind die Universität der Bundeswehr München und die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.
⏱️ Das Studium dauert in der Regel drei bis vier Jahre und ist in Trimestern organisiert, du schließt schneller ab als an einer zivilen Universität.
🪖 Nach dem Studium besteht eine Dienstpflicht von mindestens zwölf Jahren als Berufssoldat.
🏅 Der Abschluss ist staatlich anerkannt und auf dem zivilen Arbeitsmarkt vollwertig verwertbar.
🔍 Die Zulassung ist selektiv: Neben Abitur oder Fachhochschulreife brauchst du eine bestandene Eignungsprüfung beim Karrierecenter der Bundeswehr.
🏠 Während des Studiums wohnst du in der Regel in Kasernen oder Wohnheimen auf dem Campus.
Was bedeutet das Studium bei der Bundeswehr eigentlich?
Das Studium bei der Bundeswehr ist kein normales Hochschulstudium, es ist eine Kombination aus militärischer Ausbildung und akademischem Abschluss. Als Offiziersanwärter bist du gleichzeitig Soldat und Student, erhältst ein Gehalt und trägst von Anfang an Verantwortung.
Der Ablauf sieht grob so aus: Zuerst durchläufst du die militärische Grundausbildung und die Offiziersausbildung. Danach beginnt das eigentliche Studium an einer der beiden Hochschulen der Bundeswehr. Das Besondere dabei ist, dass wir hier von einem vollständig staatlich finanzierten Studium sprechen, du zahlst keine Studiengebühren, bekommst Unterkunft und Verpflegung gestellt und erhältst obendrein ein monatliches Gehalt.
Die Bundeswehr unterscheidet sich damit grundlegend von einem dualen Studium in der Privatwirtschaft: Hier bist du Soldat zuerst, Student zweiter, und das ist keine Metapher, sondern Realität im Alltag.
Welche Laufbahnen und Studiengänge gibt es bei der Bundeswehr?
Bei der Bundeswehr gibt es mehrere Laufbahnen, aber das Studium ist ausschließlich der Offizierslaufbahn vorbehalten. Wer als Offizierin oder Offizier bei der Bundeswehr einsteigen will, studiert an einer der beiden Hochschulen der Bundeswehr.
Die Laufbahn der Offizierinnen und Offiziere
Die Offizierslaufbahn ist die akademisch anspruchsvollste Laufbahn bei der Bundeswehr. Sie gliedert sich in:
Truppenoffizier: Führungsaufgaben in den verschiedenen Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine, Streitkräftebasis, Cyber- und Informationsdomäne)
Sanitätsoffizier: Medizinisches Studium an zivilen Universitäten, finanziert von der Bundeswehr
Militärmusikoffizier: Studium an Musikhochschulen
Offizier des Militärfachlichen Dienstes: Kein Hochschulstudium erforderlich
Für den klassischen Truppenoffizier gilt: Das Studium findet an der Universität der Bundeswehr München oder der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg statt.
Die Studiengänge der Hochschulen der Bundeswehr im Überblick
Die Hochschulen der Bundeswehr bieten ein breites Spektrum an Studiengängen. Hier ein Überblick:
Universität der Bundeswehr München:
Wirtschafts- und Organisationswissenschaften
Informatik
Elektrotechnik und Informationstechnik
Luft- und Raumfahrttechnik
Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften
Sportwissenschaft
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg:
Maschinenbau
Elektrotechnik
Wirtschaftsingenieurwesen
Sozialwissenschaften
Politikwissenschaft
Pädagogik
Alle Studiengänge führen zu einem vollwertigen Bachelor- oder Master-Abschluss, der auf dem zivilen Arbeitsmarkt anerkannt ist. Mehr Informationen zu den einzelnen Studiengängen findest du unter https://www.bundeswehr.de/de/karriere/soldaten-karriere/studium-bundeswehr.
Wo studieren Offiziersanwärterinnen und -anwärter der Bundeswehr?
Die Bundeswehr betreibt zwei eigene Hochschulen: die Universität der Bundeswehr München in Neubiberg und die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Beide sind staatlich akkreditierte Universitäten mit eigenem Forschungsbetrieb.
Die Bundeswehr Universitäten im Detail
Universität der Bundeswehr München (UniBw M):
Gegründet 1973, liegt der Campus in Neubiberg südöstlich von München. Die Universität hat rund 3.000 Studierende und bietet neben dem Offizierstudium auch Promotionsprogramme und Weiterbildungen an. Der Fokus liegt stark auf technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen.
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU):
Die HSU in Hamburg wurde 1972 gegründet und trägt den Namen des ehemaligen Bundeskanzlers und Bundeswehroffiziers Helmut Schmidt. Auch hier studieren rund 3.000 Offiziersanwärter in einem breiten Fächerspektrum von Ingenieurwissenschaften bis hin zu Sozialwissenschaften und Pädagogik.
Beide Hochschulen der Bundeswehr bieten kleine Seminargruppen, intensive Betreuung durch Professoren und eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis, das ist ein klarer Vorteil gegenüber einer anonymen Massenuniversität.
Wie läuft das Studium an den Hochschulen der Bundeswehr ab?
Das Studium ist in Trimester statt in Semester aufgeteilt, was bedeutet, dass du pro Jahr drei Lernphasen absolvierst statt zwei. Dadurch schließt du einen Bachelor-Studiengang in der Regel in drei Jahren ab, schneller als an den meisten zivilen Universitäten.
Dauer und Ablauf des Bundeswehr Studiums
Ein typischer Ablauf sieht so aus:
Grundausbildung (ca. 3 Monate): Militärische Basisausbildung in einer Kaserne
Offiziersausbildung an der Offizierschule (ca. 12-15 Monate): Führungsausbildung, Taktik, Truppendienst
Studium an der Hochschule der Bundeswehr (ca. 3-4 Jahre): Bachelor- und optional Master-Abschluss im Trimestersystem
Truppenpraktikum: Phasen im Truppendienst zwischen den Studienphasen
Weiterführende Ausbildung: Nach dem Studium folgt die truppengattungsspezifische Ausbildung
Das Trimestersystem ist intensiv, die Semesterferien sind kürzer als an zivilen Universitäten, und der Lernstoff ist komprimiert. Wer das Studium bei der Bundeswehr wählt, sollte wissen, dass die Freizeit begrenzter ist als im klassischen Studentenleben.
Was sind die Voraussetzungen für das Studium bei der Bundeswehr?
Wer an einer Hochschule der Bundeswehr studieren möchte, braucht neben der allgemeinen Hochschulreife auch eine bestandene Eignungsüberprüfung beim Karrierecenter der Bundeswehr. Die Auswahl ist selektiv, nicht jeder Bewerber wird genommen.
Voraussetzungen für das Bundeswehr Studium
Die wichtigsten Kriterien auf einen Blick:
Staatsbürgerschaft: Deutsche Staatsangehörigkeit
Alter: In der Regel nicht älter als 25 Jahre bei Einstellung (Ausnahmen möglich)
Schulabschluss: Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife
Eignungsüberprüfung: Bestehen des mehrtägigen Auswahlverfahrens beim Karrierecenter, das kognitive Tests, Sportprüfungen, medizinische Untersuchungen und Persönlichkeitsassessments umfasst
Gesundheitliche Eignung: Ärztlich festgestellte Verwendungsfähigkeit
Sicherheitsüberprüfung: Überprüfung durch den Militärischen Abschirmdienst (MAD)
💡 Tipp: Das Auswahlverfahren dauert mehrere Tage und ist anspruchsvoll. Wer sich gut vorbereitet, zum Beispiel durch Sport, Allgemeinwissen und Konzentrationstraining, hat deutlich bessere Chancen.
Wie wettbewerbsfähig ist der Einstieg? Die Bundeswehr veröffentlicht keine genauen Annahmequoten, aber aus Erfahrungsberichten von Bewerbern wissen wir, dass ein erheblicher Teil der Bewerber das Auswahlverfahren nicht besteht. Wer sich hier, bei der Bundeswehr, bewirbt, sollte das ernst nehmen.
Wie viel verdient man beim Studium bei der Bundeswehr?
Während des Studiums bei der Bundeswehr erhältst du ein monatliches Gehalt als Soldat auf Zeit, das ist einer der größten Unterschiede zu einem zivilen Studium. Du bist kein Student, der Bafög beantragt, sondern ein Beamter auf Zeit mit festem Einkommen.
Gehalt und Netto-Bezüge im Überblick
Das Gehalt richtet sich nach dem Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) und dem jeweiligen Dienstgrad:
Aktuelle Tabellen findest du auf der offiziellen Bundeswehr-Karriereseite.
Zusätzlich zum Grundgehalt kommen:
Unentgeltliche Unterkunft und Verpflegung auf dem Campus
Beihilfe für Krankheitskosten (ähnlich wie Beamtenbeihilfe)
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld
Trennungsgeld bei Versetzungen
Netto bleiben je nach Steuerklasse und persönlicher Situation rund 1.200 bis 2.200 Euro im Monat, bei null Studienkosten. Im Vergleich dazu zahlt ein ziviler Student durchschnittlich 867 Euro pro Monat für Lebenshaltungskosten, ohne Studiengebühren.
Was ist der Unterschied zwischen dem Bundeswehr-Studium und einem normalen Studium?
Das Studium bei der Bundeswehr unterscheidet sich in mehreren zentralen Punkten von einem regulären Hochschulstudium. Der wichtigste: Du bist Soldat, nicht nur Student, mit allen Rechten und Pflichten, die das mit sich bringt.
Das Trimestersystem bedeutet auch: weniger Semesterferien, dafür früherer Abschluss. Wer das Studium bei der Bundeswehr wählt, tauscht Freiheit gegen finanzielle Sicherheit, das ist eine ehrliche Abwägung, die jeder für sich treffen muss.
Wie lange dauert das Studium, und was passiert danach?
Ein Bachelor-Studium an den Hochschulen der Bundeswehr dauert in der Regel sechs Trimester, also etwa drei Jahre. Viele Offiziersanwärter schließen danach direkt einen Master-Studiengang an, der weitere zwei bis vier Trimester dauert.
Dienstpflicht nach dem Studium
Nach dem Abschluss des Studiums beginnt die aktive Dienstzeit als Offizier. Die Bundeswehr verlangt eine Gesamtdienstzeit von mindestens zwölf Jahren als Soldat auf Zeit (SaZ 12), das Studium selbst wird dabei auf die Dienstzeit angerechnet.
Das bedeutet konkret: Wer mit 18 Jahren einsteigt und drei Jahre studiert, ist bis etwa zum 30. Lebensjahr an die Bundeswehr gebunden. Wer früher ausscheiden möchte, muss unter Umständen die Ausbildungskosten anteilig zurückzahlen.
Kann ich die Bundeswehr nach dem Studium verlassen?
Ja, aber mit Einschränkungen. Nach Ablauf der vereinbarten Dienstzeit kann man die Bundeswehr verlassen. Wer vorzeitig ausscheidet, muss in der Regel einen Teil der Ausbildungs- und Studienkosten erstatten. Die genauen Regelungen sind im Soldatengesetz (SG) und im jeweiligen Verpflichtungsvertrag festgelegt.
Was passiert bei Misserfolg oder Verletzung während des Studiums?
Wer das Studium bei der Bundeswehr abbricht oder nicht besteht, steht nicht mit leeren Händen da, aber es gibt Konsequenzen. Die Bundeswehr hat klare Regelungen für solche Fälle.
Bei Studienabbruch oder Nichtbestehen:
Mögliche Versetzung in eine andere Laufbahn (z. B. Unteroffizier)
Anteilige Rückzahlung von Ausbildungskosten bei freiwilligem Ausscheiden
- Beratung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr
Bei Verletzung oder Erkrankung:
Wer sich während des Studiums verletzt oder erkrankt, ist über die Bundeswehr krankenversichert und erhält weiterhin sein Gehalt. Bei dauerhafter Dienstunfähigkeit gibt es Versorgungsleistungen nach dem Soldatenversorgungsgesetz (SVG). Das ist ein klarer Vorteil gegenüber einem zivilen Studium ohne eigenes Einkommen.
Lohnt sich das Studium bei der Bundeswehr im Vergleich zur normalen Universität?
Das Studium bei der Bundeswehr lohnt sich besonders für Menschen, die finanzielle Sicherheit schätzen, klare Strukturen mögen und sich langfristig in einem sicherheitspolitischen Umfeld sehen. Es ist keine gute Wahl für alle, aber für die richtige Person ist es ein außerordentlich attraktives Angebot.
Vorteile:
Kein Studienkredit, kein Bafög, kein finanzieller Druck
Gehalt vom ersten Tag an
Kleines Betreuungsverhältnis, intensive Lehre
Staatlich anerkannter Abschluss (Bachelor, Master)
Karriere in der Bundeswehr mit klaren Aufstiegsmöglichkeiten
Attraktive Versorgungsleistungen und Beihilfe
Nachteile:
Eingeschränkte persönliche Freiheit durch Dienstpflichten
Lange Verpflichtungszeit (mindestens 12 Jahre)
Weniger Wahlfreiheit beim Studienort und Studienfach
Intensives Trimestersystem mit wenig Freizeit
Wer sollte es wählen? Wer sich für Führungsverantwortung, Technik oder Sozialwissenschaften interessiert, Struktur mag und bereit ist, sich längerfristig zu binden, findet hier eine der besten Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland.
Welche Jobs und Karrieremöglichkeiten gibt es nach dem Studium?
Nach dem Studium bei der Bundeswehr stehen dir zwei Wege offen: eine Karriere als Berufssoldat innerhalb der Bundeswehr oder, nach Ablauf der Dienstzeit, ein Einstieg in den zivilen Arbeitsmarkt mit anerkanntem Hochschulabschluss.
Karriere innerhalb der Bundeswehr
Als Offizier kannst du in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden:
Truppendienst in Heer, Luftwaffe, Marine oder Streitkräftebasis
Stabsarbeit in Führungsstäben und Ministerien
Auslandseinsätze (z. B. NATO-Missionen, UN-Einsätze)
Kommando Spezialkräfte (KSK) für besonders qualifizierte Bewerber
Verwaltung und Beschaffung im Bundesministerium der Verteidigung
Forschung und Lehre an den Hochschulen der Bundeswehr selbst
Karriere nach der Bundeswehr
Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr unterstützt Soldaten beim Übergang in den zivilen Beruf. Ein Bachelor- oder Master-Abschluss in Informatik, Ingenieurwesen oder Wirtschaftswissenschaften ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr gefragt, besonders im Bereich Bundeswehr Ingenieur höherer Dienst und in der Rüstungsindustrie.
Duales Studium bei der Bundeswehr: Gibt es das?
Ein klassisches duales Studium wie in der Privatwirtschaft gibt es bei der Bundeswehr nicht im engeren Sinne. Das Offiziersstudium an den Hochschulen der Bundeswehr ist jedoch strukturell ähnlich: Theorie an der Universität wechselt sich mit praktischen Phasen im Truppendienst ab. Dar über hinaus gibt es für bestimmte Laufbahnen auch Ausbildungsberufe (Lehre) ohne Studium.
Wer ein duales Studium Bundeswehr sucht, meint in der Regel genau dieses Modell: Studium plus militärische Praxis, alles finanziert, mit Gehalt. Das ist im Wesentlichen das, was die Bundeswehr anbietet, auch wenn sie es nicht explizit „duales Studium“ nennt.
FAQ: Häufige Fragen zum Studium bei der Bundeswehr
Was kann ich alles bei der Bundeswehr studieren?
An den Hochschulen der Bundeswehr, der Universität der Bundeswehr München und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, kannst du Studiengänge in Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Bauingenieurwesen und Sportwissenschaft studieren. Alle Studiengänge führen zu einem staatlich anerkannten Bachelor- oder Master-Abschluss. Sanitätsoffiziere studieren Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie an zivilen Universitäten, finanziert von der Bundeswehr.
Wie viel verdient man, wenn man bei der Bundeswehr studiert?
Als Offiziersanwärter erhältst du während des Studiums ein monatliches Bruttogehalt nach dem Bundesbesoldungsgesetz. Je nach Dienstgrad und Dienstaltersstufe liegt das Bruttogehalt zwischen ca. 1.500 Euro (Offiziersanwärter) und über 3.000 Euro (Leutnant). Hinzu kommen unentgeltliche Unterkunft, Verpflegung und Beihilfe für Krankheitskosten. Netto bleiben in der Regel 1.200 bis 2.200 Euro monatlich, bei null Studienkosten.
Wo wohnt man, wenn man bei der Bundeswehr studiert?
Während des Studiums bei der Bundeswehr wohnst du in der Regel in Wohnheimen oder Kasernenunterkünften auf dem Campus der jeweiligen Hochschule der Bundeswehr. Die Unterkunft wird unentgeltlich gestellt und ist im Gehalt bereits berücksichtigt. Eine eigene Wohnung ist in der Studienphase nicht notwendig, aber in einigen Fällen möglich, wenn du in der Nähe des Campus wohnst.
Wer kann an der Universität der Bundeswehr studieren?
An der Universität der Bundeswehr können grundsätzlich nur Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr studieren, in der Regel Offiziersanwärterinnen und Offiziersanwärter. Voraussetzungen sind die deutsche Staatsbürgerschaft, die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife, das Bestehen des Auswahlverfahrens beim Karrierecenter der Bundeswehr sowie die gesundheitliche Eignung. Das Studium steht nicht für zivile Bewerber offen.
Fazit: Ist das Studium bei der Bundeswehr das Richtige für dich?
Das Studium bei der Bundeswehr ist eines der finanziell attraktivsten Studienmodelle in Deutschland, kein Studienkredit, ein monatliches Gehalt, ein staatlich anerkannter Abschluss und eine klare Karriereperspektive. Dar über hinaus bekommst du eine Ausbildung, die weit über das Akademische hinausgeht: Führungskompetenz, Teamarbeit und Verantwortung sind hier keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Aber: Wer Freiheit, Flexibilität und die klassische Studentenerfahrung sucht, wird hier nicht glücklich. Die Verpflichtungszeit von mindestens zwölf Jahren ist eine ernste Entscheidung, die gut überlegt sein will.
Deine nächsten Schritte:
Informiere dich auf der offiziellen Karriereseite der Bundeswehr über aktuelle Einstellungsmöglichkeiten und Studiengänge.
Besuche ein Karrierecenter der Bundeswehr in deiner Nähe für ein persönliches Beratungsgespräch.
Bereite dich auf das Auswahlverfahren vor: Sport, Allgemeinwissen und Konzentrationstests sind die wichtigsten Bausteine.
Schau dir die Studiengänge der Universität der Bundeswehr München und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg genau an, und wähle das Fach, das wirklich zu dir passt.